LIII. “reality”

Die Wirklichkeit, das schrecklich Schöne, das schrecklich Grausige. Wir Menschen ertragen es so lange, als wir es eben ertragen können. Die Flucht ins geordnete, dogmatische, systematische, übersehbare, das ins Leere führende ist viel naheliegender. Verständlich auch, denn dieser Zustand der Erleuchtung, der nackten Entdeckung trägt das tödliche in sich. “Wer zum Wahrnehmen der Wirklichkeit erwacht… Continue reading LIII. “reality”

LII. “thoughts”

Was kann ich tun? Es bleibt mir nichts anderes, als mich allem so bewusst wie möglich zu stellen. In der Meditation gibt es den Moment, an dem man das Gefühl hat, dass man die Zeit aufhebt. Alles vergangene, seiende, oder noch kommende gleichzeitig zu sehen. Das ist alles gut, alles scheint vollkommen zu sein. Ich… Continue reading LII. “thoughts”

LI. “spirtual bypassing”

Spiritual Bypassing. Ein Begriff der sich in der “spirituellen Szene” immer mehr breit macht. Von was ist hier überhaupt die Rede ? Eine spezielle Art auf dem spirituellen Weg, die Realität zu vermeiden. Spirituelle Vermeidung, wörtlich übersetzt. Es geht um die Tendenz, sich sehr schnell in die geistliche, spirtuelle Welt zu begeben, mit dem Bemühen,… Continue reading LI. “spirtual bypassing”

XLIX. “whimsical”

  Betrunken von mir selbst. Gott, wie ätzend es sein kann sich dem Leben zu stellen, sich selbst zu stellen. Zumindest glaube ich, dass ich das tue. Zu behaupten erleuchtet zu sein wäre ein Fehler. Nein, es wäre Dummheit. Wissen. Die wahrscheinlich stärkste Ressource der Machtausübung. Kontrolliert man sie, hat man die Macht. Meinungsmanagement ist… Continue reading XLIX. “whimsical”

XLIV. “health”

hallo. Wollte nur mal erinnern wie schön es eigentlich ist, wenn man gesund ist. Ich mein vor lauter Problemen, die wir uns ständig machen, vergessen wir das sehr schnell. Es ist schon immer wieder faszinierend wie schnell sich die Dinge relativieren können , wenn man verletzt oder krank ist. Sind wir wieder fit und gesund, patsch!… Continue reading XLIV. “health”

XLIII. “Ayahuasca”

  Namaste Brüder und Schwester. Man könnte ja meinen, dass man völlig verrückt sein muss wenn man an einer Ayahuasca Zeremonie teilnimmt. Ich kann euch beruhigen, man ist verrückt. Nein Spass, nur ein bischen vielleicht, wobei ich mir manchmal nicht mehr sicher bin ob ich das noch einschätzen kann. Es ist auf jeden Fall ganz… Continue reading XLIII. “Ayahuasca”

​XLII. “the power of love”

  Zweifel. Der Antrieb unseres Geistes. Ohne Zweifel keine Kritik und ohne Kritik kein Streit. Ohne Streit keine Freiheit und ohne Freiheit kein Frieden. Manchmal wünsche ich mir anders zu sein, als ich bin. Nicht, dass ich wüsste wie ich sein will. Wüsste ich es könnte ich mich darauf konzentrieren zu werden wie ich sein… Continue reading ​XLII. “the power of love”

XLI. “careless”

Die Überzeugung dass alles seiende Sinnlos ist, Werte und Ziele abzulehnen sind, es wäre doch so einfach wenn man sich auf sowas wirklich einlassen könnte. Doch gehört es dann nicht dazu, sich komplett zu amoralisieren, seine innere Stimme einfach zu ignorieren? Werte, Ehre, geistige Reinheit, Schuld, Gewissen, Karma, Sünde, Scham, usw. einfach ablehnen. Aber wie soll man dann noch lieben können? Hier tun sich für mich viele Widersprüche auf. Ein nüchternes Leben ohne Moral, gab es für mich noch nicht, auch nicht im betäubten Zustand, gerade da wird die innere Stimme laut, so laut, dass sie nicht zu überhören ist. Vielleicht hatte ich aber nur das falsche Betäubungsmittel, weil ich glaube mit dem richtigen ist es möglich die innere Stimme völlig stumm zu kriegen, bzw. taub zu werden, so dass man sie nicht mehr hört oder so geübt ist im überhören, dass Routine einkehrt. Jedoch bin ich der Überzeugung, dass wenn wir nicht hinhören, es uns langsam aber sich von innen heraus langsam auffrisst.

“Wir werden geformt und gestaltet durch das, was wir lieben”

Johann Wolfgang von Goethe

Untergetaucht in einem dunklen Raum, blitzartige Beleuchtung, voll mit Menschen die sich frei bewegen, getragen von den Wellen die aus den Boxen strömen und wie unsichtbare Tsunamis auf einen einprassen, gesendet von einer Nadel die auf einer schwarzen drehende Scheibe den Rhythmus herauskratzt und ein Künstler der die Scheiben streichelt, Technoschuppen, Zürich, International, hier fühle ich mich wohl, hier spürt man die Freiheit des Moments, mit den anderen auf der Flucht oder besser gesagt eine kleine Reise ins Zeitlose. Unglaublich was es für Freude bereiten kann sich einfach nur treiben zu lassen und kurz mal aus der Welt des Irrtums zu verschwinden. Jetzt mal abgesehen von den vielen Drogen die hier konsumiert werden, sind die Leute hier so richtig frei, wenigstens für ein paar Stunden. Man kann es regelrecht fühlen, weil alle tanzen wie es ihnen ist und jeder auf sich konzentriert ist. Toleranz und Freiheit beherrschen den Moment. Sorgenlos. Careless.

“Have you ever think of about you ? …careless”

Der eine oder andere mag sich vielleicht fragen, was sowas mit Yoga zu tun hat. Ich kann nur sagen, sehr viel, natürlich mit einem grinsen im Gesicht, aber für mich ist eine Art Meditation geführt von der Musik. Man muss sich natürlich auch richtig darauf einlassen können.

XL. “soul”

Namaste Leute. Für die, die mich noch nicht kennen, ich meditiere und praktiziere Yoga, jeden Tag. Man wird immer fitter, nichts neues. Doch was wirklich faszinierend ist, ist dass ein innerliches aufbäumen sich breit macht, ich kann es noch nicht einstufen, aber es macht sich etwas breit. Was ich eigentlich sagen will ist, dass ich… Continue reading XL. “soul”

XXXVIII. “selbst”

Hallo zusammen. Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie sich selbst. Auf der Reise der Reflektion und Selbstfindung neige ich oft zu melancholischen Ansichten unserer Welt. Ich bin es Leid über andere zu Urteilen, es steht mir nicht zu, es steht niemandem zu, für mich selbst muss ich entscheiden. Nicht aber weil ich die vermeintlich schönen… Continue reading XXXVIII. “selbst”