LVI. “community”

Brothers and sisters of the spiritual path. Freu mich wieder einmal Zeit zu finden, um einen Beitrag zu schreiben. Ich möchte euch einen Tipp geben. Er heisst Ram Dass und ist einer der prägendsten Figuren meiner Gegenwart. Er besitzt eine Art die ich sehr bewundere, eine Fähigkeit spirituelle Themen sehr schön zu formulieren und zu… Continue reading LVI. “community”

LV.”narcissism”

Narzissmus. Ein Thema, dass so allgegenwärtig ist, wie wahrscheinlich nie zuvor. Ich denke, viele wissen noch nicht einmal wie viel Narzissten sich in ihrem Umfeld bewegen. Man kann nur hoffen, dass es wenige sind. Was ist Narzissmus? Eine Liebe, eine misslungene Liebe, eine Liebe die über sich selber nicht hinaus kommt und damit, einen Menschen… Continue reading LV.”narcissism”

L. “task”

Ein Lebensbild, produziert von der Traumfabrik. Hollywood. Happy End. “Story of my life”. Eine Illusion die uns glücklich machen soll. Schön “step by step” alles abarbeiten. Eine Liste, die wir uns vorgeben lassen. Ein Hamsterrad in das wir gepresst werden. Ist das Bewusstsein erst mal soweit das ganze wahrzunehmen, kann man sagen man presst sich… Continue reading L. “task”

XLIX. “whimsical”

  Betrunken von mir selbst. Gott, wie ätzend es sein kann sich dem Leben zu stellen, sich selbst zu stellen. Zumindest glaube ich, dass ich das tue. Zu behaupten erleuchtet zu sein wäre ein Fehler. Nein, es wäre Dummheit. Wissen. Die wahrscheinlich stärkste Ressource der Machtausübung. Kontrolliert man sie, hat man die Macht. Meinungsmanagement ist… Continue reading XLIX. “whimsical”

XLVIII. “perspective”

Geplagt von täglichen Sinnlosigkeitsattacken lebe ich so durch den Tag. Viele Gedanken kreisen immer wieder durch meinen Kopf. Ist es doch Fluch und Segen zugleich sensibel zu sein, zu spüren ob die Menschen etwas bedrückt, ja oft sogar zu sehen was sie bedrückt. Wir Menschen verlieren immer mehr an Echtheit, anders gesagt, ein verblassen der… Continue reading XLVIII. “perspective”

XLVII. “think”

die Gesellschaft, die Demokratie ist nervös. Es wirkt alles sehr zerbrechlich und labil. Ich versuche diese gesellschaftliche Unruhe als belebend aufzufassen. Temporäre Lichtblicke sind spürbar. Lichtblicke entstehen indem wir Narrative erkennen und aus der Matrix aufwachen. Narrative sind sinnstiftende Erzählungen, die Einfluss auf die Art, wie wir die Welt sehen oder anders gesagt wie die… Continue reading XLVII. “think”

XLVI. “progress “

Nach einer etwas längeren Schreibpause bin ich heute wieder zurück. Es war nicht nur eine Schreibpause, sondern auch wieder eine Weiterentwicklung. Gedanken kreisen lassen und ausloten. Spricht das Ego oder ist es die meist vom Ego übertönte innere Stimme, die Herzensstimme, von der wir uns leiten lassen? Kein anderer Weg führt uns zum Ziel der… Continue reading XLVI. “progress “

XLV. “the will”

Hallo Leute. Melde mich mal wieder zurück. Das heutige Thema, dass mich schon länger beschäftigt im Laufe meines Yogaweges, ist der Wille. Wir wissen ja heutzutage sehr viel, das heisst wir können vieles sehr schnell herausfinden. Was wir nur die wenigsten wissen ist wie man Reich wird oder ein glückliches Leben führt. Das Internet ist… Continue reading XLV. “the will”

XLIV. “health”

hallo. Wollte nur mal erinnern wie schön es eigentlich ist, wenn man gesund ist. Ich mein vor lauter Problemen, die wir uns ständig machen, vergessen wir das sehr schnell. Es ist schon immer wieder faszinierend wie schnell sich die Dinge relativieren können , wenn man verletzt oder krank ist. Sind wir wieder fit und gesund, patsch!… Continue reading XLIV. “health”

XLI. “careless”

Die Überzeugung dass alles seiende Sinnlos ist, Werte und Ziele abzulehnen sind, es wäre doch so einfach wenn man sich auf sowas wirklich einlassen könnte. Doch gehört es dann nicht dazu, sich komplett zu amoralisieren, seine innere Stimme einfach zu ignorieren? Werte, Ehre, geistige Reinheit, Schuld, Gewissen, Karma, Sünde, Scham, usw. einfach ablehnen. Aber wie soll man dann noch lieben können? Hier tun sich für mich viele Widersprüche auf. Ein nüchternes Leben ohne Moral, gab es für mich noch nicht, auch nicht im betäubten Zustand, gerade da wird die innere Stimme laut, so laut, dass sie nicht zu überhören ist. Vielleicht hatte ich aber nur das falsche Betäubungsmittel, weil ich glaube mit dem richtigen ist es möglich die innere Stimme völlig stumm zu kriegen, bzw. taub zu werden, so dass man sie nicht mehr hört oder so geübt ist im überhören, dass Routine einkehrt. Jedoch bin ich der Überzeugung, dass wenn wir nicht hinhören, es uns langsam aber sich von innen heraus langsam auffrisst.

“Wir werden geformt und gestaltet durch das, was wir lieben”

Johann Wolfgang von Goethe

Untergetaucht in einem dunklen Raum, blitzartige Beleuchtung, voll mit Menschen die sich frei bewegen, getragen von den Wellen die aus den Boxen strömen und wie unsichtbare Tsunamis auf einen einprassen, gesendet von einer Nadel die auf einer schwarzen drehende Scheibe den Rhythmus herauskratzt und ein Künstler der die Scheiben streichelt, Technoschuppen, Zürich, International, hier fühle ich mich wohl, hier spürt man die Freiheit des Moments, mit den anderen auf der Flucht oder besser gesagt eine kleine Reise ins Zeitlose. Unglaublich was es für Freude bereiten kann sich einfach nur treiben zu lassen und kurz mal aus der Welt des Irrtums zu verschwinden. Jetzt mal abgesehen von den vielen Drogen die hier konsumiert werden, sind die Leute hier so richtig frei, wenigstens für ein paar Stunden. Man kann es regelrecht fühlen, weil alle tanzen wie es ihnen ist und jeder auf sich konzentriert ist. Toleranz und Freiheit beherrschen den Moment. Sorgenlos. Careless.

“Have you ever think of about you ? …careless”

Der eine oder andere mag sich vielleicht fragen, was sowas mit Yoga zu tun hat. Ich kann nur sagen, sehr viel, natürlich mit einem grinsen im Gesicht, aber für mich ist eine Art Meditation geführt von der Musik. Man muss sich natürlich auch richtig darauf einlassen können.