LXXII. “trust”

Zwischen Liebe, Vertrauen und Kreativität. Zwischen Eifersucht, Neid und Hass. Ich kann mich gut daran erinnern, als ich damit begann diesen “blog” hier zu schreiben. Ich würde es mehr Selbsttherapie als blog bezeichnen. Wie auch immer, es ist gar nicht solange her. Wenn ich mich zurückversetze, dann fällt mir ein, dass ich große Träume und Visionen für mein Leben hatte. Das Ding war, es war noch nicht greifbar, so weit entfernt, so dass es viel Vertrauen, Liebe gebraucht hat um meine Visionen voranzutreiben. Das ganze ist jetzt völlig subjektiv, doch für mich war es verdammt viel. Teilweise ermüdend und zermürbend, weil ich es gewohnt war, dass Dinge einfach umgesetzt werden können, ohne große Probleme, jedoch hab ich mich getäuscht, denn die Prozesse, die in den Gang gesetzt wurden waren wesentlich tiefgreifender und größer als ich mir vorstellen konnte. Mein Leben wurde plötzlich so intensiv, so pur, sowohl auf der emotionalen Ebene, als auf der geistigen. Ich durfte erfahren, was es heißt im Leeren zu stehen, allein zu sein mit seinen Träumen und an sie glauben zu lernen ohne eine Erwartung, dass es sonst noch jemand tut. Das ist Anfangs nicht leicht, denn ich glaubte, ja ich war so naiv, dass sonst noch jemand an mich glaubt. Das klingt jetzt ein hart, aber ich ich durfte lernen, dass es darum geht an sich selbst zu glauben, erst dann hat man die Fähigkeit, anderen Menschen dieses Vertrauen zu vermitteln und an sie wirklich von innen heraus zu glauben und dann bedarf es keinen großen Worten, man spürt einfach dass es da ist. Ich kann euch nur empfehlen eure Träume zu verfolgen, das Leben ist zu kurz es nicht zu tun.

Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede, alles Gedeihen und Schöne in der Welt beruht auf Geduld, braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen.”

Hermann Hesse

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